Dein Leuchtfeuer
Was will dein Herz?
Was willst du eigentlich wirklich? Hier sammelst du erst mal alle Wünsche, auch die peinlichen, streichst mit ein paar klaren Fragen und wählst am Ende in zehn Sekunden deinen Herzenswunsch.
1. Dein Kalender lügt nichtkostenlos
Mars hat seine Woche in einer Tabelle. Montag Badminton, Dienstag Nachhilfe für den Sohn der Nachbarn, Mittwoch Badminton, Donnerstag Mathe-AG, Freitag Badminton und danach Hausaufgaben für die ganze nächste Woche vorziehen. Jede Zelle hat …
2. Erst mal alles. Aussortiert wird später.
Malee hat einen Block Klebezettel mitgebracht. „Schreib auf, was du dir wünschst“, sagt sie. „Alles. Ein Wunsch pro Zettel.“
3. Was du gut kannst, ist noch kein Wunsch
Mars' Mathelehrerin hat ihn nach der Stunde angesprochen. Ob er sich nicht für die Mathe-Olympiade anmelden will, er wäre ein sicherer Kandidat für die Landesrunde.
4. Wer alles will, bekommt erst mal nichts
Mars hat seine 63 Zettel nach Hause getragen, in einem Schuhkarton. Jetzt liegen sie auf seinem Teppich, in sieben ordentlichen Reihen.
5. Zehn Sekunden reichen
Vier Zettel liegen noch auf der Parkbank. „Badminton-AG für die Fünften aufbauen.“ „Bei der Landesmeisterschaft ins Halbfinale kommen.“ „Eine Woche mit Emma und Malee zelten.“ „Programmieren lernen.“
6. Fünfmal warum
Mars' Vater hat beim Abendessen von der AG gehört. „Badminton für Fünftklässler?“, fragt er. „Und die Landesmeisterschaft? Du könntest da echt weit kommen.“
7. Erzähl es nicht allen. Erzähl es den Richtigen.
Mars hat eine Story vorbereitet. Ein Foto von seinem Schläger, darüber in großen Buchstaben: „Neues Projekt: Badminton-AG für die Fünften. Coming soon.“ Drei Raketen-Emojis.
8. Ein Wunsch ist kein Versprechen
Die Sportlehrerin hat ja gesagt. Die Schulleitung auch. Dann kam die Hallenbelegung: Bis zu den Osterferien ist jeder Nachmittag belegt, Handball, Basketball, Turnen.
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