Stärken und Schwächen
Was du wirklich gut kannst, steht selten im Zeugnis. Hier findest du deine Stärken, auch die, die andere manchmal nervt, und lernst, mit deinen Macken freundlicher umzugehen.
1. Deine Stärken stehen nicht in deinem Zeugniskostenlos
Am Ende vom Schuljahr kriegst du ein Blatt Papier, auf dem steht, wer du angeblich bist. Eine Drei in Mathe. Eine Zwei in Englisch. Sozialverhalten „entspricht den Erwartungen“.
2. Es gibt 24 Arten, gut zu sein
Frag zehn Leute, was eine Stärke ist, und die meisten sagen so was wie „gut in Mathe“ oder „gut im Sport“. Also Schulfächer und Hobbys.
3. Deine größte Stärke nervt die anderen am meisten
Du machst deine Hausaufgaben ordentlich, gibst sie sauber ab, und irgendwann sagt jemand: „Musst du echt bei allem so übertreiben?“
4. „Ich bin halt kein Mathemensch“ ist meistens gelogen
„Kannst du mir das erklären?“ „Lass mal, ich bin halt kein Sprachenmensch. Vokabeln bleiben bei mir einfach nicht hängen.“
5. Du musst nicht an dir arbeiten
Das klingt erstmal falsch, oder? Überall heißt es, man soll an sich arbeiten, sich verbessern, seine Schwächen abbauen.
6. Deine peinlichste Seite ist dein bester Eisbrecher
Wir stecken ziemlich viel Energie da rein, Sachen zu verstecken. Dass wir unsicher sind. Dass wir etwas nicht gecheckt haben. Dass uns eine Sache mehr mitgenommen hat, als wir zeigen.
7. Kaputtgegangen und trotzdem mehr wert
In Japan gibt es eine alte Handwerkskunst. Wenn eine Schale zerbricht, wird sie nicht weggeworfen und auch nicht unsichtbar geklebt. Die Bruchstellen werden mit einem Lack gefüllt, in dem echtes Goldpulver ist.
8. Es gibt einen Teil von dir, den nur die anderen kennen
Für dich klingt sie so, wie du sie von innen hörst. Auf einer Sprachnachricht klingt sie plötzlich fremd. „Rede ich echt so?“ Ja, tust du. Für die meisten Menschen ist es total komisch, sich selbst zu hören. Ich mag es auch nicht. Alle …
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